Wurde zwischen dem XIV und XV Jh. errichtet und zwar an dem Platz
wo das antike Schloss der Dogen stand. Ist das beste Beispiel
über die gotisch-venezianische Architektur und einer der
schönsten Dogen-Paläste Italiens. Außer dem Dogen-Wohnsitz
waren hier der Regie rungssitz der Dogen und das Gerichtsgebäude
untergebrcht.
Im Ogivalstil der Renaissance vereinigt sich das Ganze im barocken
Prunk m it Dekorationen durch Statuen und Stucke von Rizzo, von
Iacopo Sansonivo und Alessandro Vittoria. Eine große Anzahl
von Sälen sind d urch Malereien von Giovanni Bellini, Carpaccio,
Guariento, Palma il Giovane, Bassano, Tiziano, Veronese, Tintoretto
dekoriert.
Vom l etzt genannten Künstler besteht das berühmte,
prächtige Gemälde des "Paradieses" (7 x 22
m gross, eines der größten Ölgemälde überha
upt).
Auch die Waffensammlung ist eine der Schönsten Italiens,
vor kurzem wurde sie neu angelegt. Vom Palast aus, über die
"Seufzerb rücke", erreicht man die Alten Gefängnisse.