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Arsenale |
| Von diesem Ort brachen
seit dem 12. Jahrhundert die gewaltigen venezianischen Schiffe auf,
um Handel mit dem Orient zu treiben oder um in den jahrelangen Kriegen
zu kämpfen, in welche die Serenissima immer wieder verwickelt
war. Bis zu 16.000 Menschen waren hier beschäftigt. Das Eingangstor
gilt als das erste Renaissancewerk in Venedig. Im Laufe der Zeit
wurden weitere Teile angefügt, die zum Triumph über die
errungenen Siege angebracht wurden, wie beispielsweise die beiden
Marmorlöwen an den beiden Seiten des Gittertors als Symbol
über den Sieg am Peloponnes. Der gut erkennbare Mauerring mit
Gängen und Wehrtürmen entlang seines gesamten Verlaufes
wirkte als Verteidigungsanlage und sollte eventuelle Saboteure abschrecken.
Auch die Corderie gehörten zum Komplex des Arsenals. In ihnen
wurden die Taue für die Schiffe der Republik erzeugt. Heute
werden die Räumlichkeiten für Ausstellungen im Rahmen
der Biennale genutzt.
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Ghetto Ebraico |
Die Synagogen werden auch Schulen genannt und befinden sich in
den oberen Stockwerken von Gebäuden, die bereits früher
bestanden hatten. Man erkennt sie an den grossen Fenstern und
der Bimah (Lesepult). Sie bestehen aus dem Betsaal, einem Saal
im Erdgeschoss, und einem ovalen Saal im Obergeschoss mit Emporen
für die Frauen. In diesem Saal finden die Gottesdienste statt,
hier werden die Thorarollen (Haron Haeodeseh) aufbewahrt und hier
befindet sich auch der Gebets- und Leseplatz (Tevah), von wo aus
die heiligen Texte verlesen werden. Von den fünf Synagogen
empfiehlt es sich, die spanische Synagoge im alten Ghetto zu besuchen,
die im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. Im Erdgeschoss befindet
sich eine Talmudschule, wo die Kinder unterrichtet wurden.
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| Ca' Pesaro - Museum Moderner
Kunst |
| Der Palast wurde 1628 im Auftrag
der Familie Pesaro durch Verbindung mit älteren, bereits vorhandenen
Bauwerken und deren Umbau erbaut. Baldassare Longhena wurde mit
den Arbeiten betraut. Er stattete das Gebäude 1678 mit der
prunkvollen Fassade aus, die man vom Canal Grande aus bestaunen
kann. Longhena starb allerdings vor Vollendung des Bauwerks, weshalb
die Arbeiten von Antonio Gaspari zu Ende geführt wurden. Ca'
Pesaro stellt ein typisches Beispiel für den venezianischen
Barock dar. Es beherbergt heute das Museum Moderner Kunst mit Werken
der grössten Meister des 19. und 20. Jahrhunderts. Im zweiten
Stock ist die Sammlung orientalischer Kunst zu bewundern, die einstmals
Enrico Borbone-Parma gehörte. |
Ca' Rezzonico - Museum
für die venezianische Kunst 1700 |
| Das prunkvolle Patrizierhaus
wurde Ende des 17. Jahrhunderts von Longhena im Auftrag von Bartolomeo
Bon errichtet, wurde aber aus Geldmangel solange nicht fertiggestellt,
bis es an die reiche Genueser Kaufmannsfamilie Rezzonico fiel. Die
Familie betraute den Architekten Giorgio Massari mit dem Bau, liess
das letzte Stockwerk dazubauen und gegen Mitte des 18. Jahrhunderts
die reiche Ornamentik vervollständigen. Heute beherbergt der
Palazzo das Museum für die venezianische Kunst des 18. Jahrhunderts
mit aus jener Zeit stammenden Gemälden und Einrichtungsgegenständen
aus anderen Palazzi. Besonders bemerkenswert sind der prunkvolle
Ballsaal von Andrea Brustolon, die Fresken von Giambattista Tiepolo
und der Gobelinsaal mit dem Geschichtszyklus über die Königin
von Saba. |
Scuola Grande di San
Rocco |
| Die Malschule aus
dem 16. Jh. ist durch ihren außerordentlichen Besitz über
sechsundfünfzig Bilderzyklen von "Tintoretto" berühmt,
d ie den Saal im Erdgeschoss, den großen Saal und den Hotelsaal
schmücken. Diese Gemäldeserie entstand zwischen 1564 und
1587 (u.a. di e Verkündigung, die Flucht aus Ägypten,
Hl. Maria Maddalena und Hl. Maria Egiziaca, Helldunkel Lichter und
Schatten, die beeindrucke nde Kreuzigung, die dramatischen Szenen
der Passion). Ein Christus, der das Kreuz trägt, wird "Tiziano"
oder "Giorgione" zugeschrieb en; "Ecce Homo"
von Tiziano. Auch die Kirche "San Rocco", die sich in
der Nähe befindet, birgt zahlreiche Ölgemälde von
"Tintoretto |
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| Kundendienst |
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