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Venedig Museen

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Venedig Museen
   
La tempesta - Giorgione
Dedalo e Icaro - Museo Correr
Kandinsky - Guggenheim
Picasso Guggenheim
Morandi - Ca'Pesaro
Museum of 18th century
 
Gallerie dell'Accademia
Die Galerien wurden der Öffentlichkeit 1817 im Zuge einer Ausstellung mit zahlreichen Gemälden aus von Napoleon abgeschafften staatlichen und religiösen Institutionen sowie aus dem Vermächtnis grosszügiger Bürger zugänglich gemacht. Heute ist eine Gemäldesammlung zu bewundern, die einen vollständigen Überblick über die Entwicklung der venezianischen Malerei vom 14. bis zum 18. Jahrhundert vermittelt. Darunter seien vor allem die „Insel San Giorgio” und der „Brand von Santa Marcuola” von Francesco Guardi, der Flügelaltar mit der Krönung der Jungfrau Maria von Paolo Veneziano, die Pietà und die Tempelgang der Jungfrau Maria von Tizian sowie Werke der Brüder Bellini, Giorgiones und Tintorettos genannt.
Museo Correr

Das Museo Correr befindet sich in den Neuen Prokurazien, die besser unter dem Namen Ala Napoleonica (Napoleonischer Trakt) bekannt sind. In seinem Inneren kann man zahlreiche Andenken aus den glorreichen Zeiten der Serenissima, Dokumente zur Geschichte der Republik, Münzen, Kostüme, Standarten, Erinnerungen an die französische Herrschaft und eine gut ausgestattete Gemäldesammlung bestaunen.

Im ersten Saal des Museums befinden sich einige Skulpturen von Antonio Canova. Die berühmtesten Gemälde sind sicherlich die Pietà von Antonello da Messina, einige Werke der Brüder Bellini und von Cosmé Tura, zahlreiche Gemälde flämischer und deutscher Maler, denen ein ganzer Saal gewidmet ist, und schliesslich das berühmte Bildnis zweier venezianischer Frauen („Kurtisanen”) von Vittorio Carpaccio.

Sammlung Peggy Guggenheim

Die Sammlung Peggy Guggenheim ist das bedeutendste Museum für europäische und amerikanische Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Italien. Die berühmte Kunstsammlung mit Werken von Picasso, Pollok, Mirò, Kandinsky und De Chirico befindet sich im Palazzo Venier dei Leoni am Canal Grande, dem ehemaligen Wohnhaus von Peggy Guggenheim. Es handelt sich hierbei um ein unvollendetes Bauwerk, das von den Venezianern "Palazzo non finito” genannt wird. Die Bauarbeiten wurden im Jahr 1748 nach den Plänen von Lorenzo Boschetti begonnen. Das Museum wurde im Jahr 1951 von der Nichte Solomon R. Guggenheims, eines reichen amerikanischen Industriellen und Kunstsammlers, eröffnet. Es beherbergt neben der persönlichen Kunstsammlung Peggy Guggenheims auch Werke aus anderen Sammlungen und wechselnde Ausstellungen, vorwiegend aus dem Besitz der Solomon R. Guggenheim-Stiftung New York. Die vom Haus organisierten wechselnden Ausstellungen zur Kunst des 20.

Museum Moderner Kunst - Ca' Pesaro

Der Palast wurde 1628 im Auftrag der Familie Pesaro durch Verbindung mit älteren, bereits vorhandenen Bauwerken und deren Umbau erbaut. Baldassare Longhena wurde mit den Arbeiten betraut. Er stattete das Gebäude 1678 mit der prunkvollen Fassade aus, die man vom Canal Grande aus bestaunen kann. Longhena starb allerdings vor Vollendung des Bauwerks, weshalb die Arbeiten von Antonio Gaspari zu Ende geführt wurden. Ca' Pesaro stellt ein typisches Beispiel für den venezianischen Barock dar. Es beherbergt heute das Museum Moderner Kunst mit Werken der grössten Meister des 19. und 20. Jahrhunderts. Im zweiten Stock ist die Sammlung orientalischer Kunst zu bewundern, die einstmals Enrico Borbone-Parma gehörte.

Museum für die venezianische Kunst des 18 Jarhunderts

Heute beherbergt der Palazzo das Museum für die venezianische Kunst des 18. Jahrhunderts mit aus jener Zeit stammenden Gemälden und Einrichtungsgegenständen aus anderen Palazzi.

Besonders bemerkenswert sind der prunkvolle Ballsaal von Andrea Brustolon, die Fresken von Giambattista Tiepolo und der Gobelinsaal mit dem Geschichtszyklus über die Königin von Saba.

Museo Navale
Die Ursprünge dieses Museums gehen auf eine Sammlung zurück, die von der Republik als Archiv für Modelle von Schiffen, die im Arsenal gebaut wurden, angelegt wurde. Diese Sammlung wurde 1797 teilweise zerstört, wurde aber allmählich wieder hergestellt und mit anderen Modellen ergänzt. Das heutige Museum zeigt auf interessante Weise die glorreichen Errungenschaften, welche die Republik Venedig, die italienische Marine und andere in der Schifffahrt erreicht haben. Von besonderem Interesse ist der Saal mit dem Modell der Bucintoro, dem berühmten Paradeschiff der Serenissima, das detailgetreu nachgebildet wurde.
 
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